macht mittlerweile
immer mehr Spass: Besonders in jüngster Vergangenheit wurden
zahlreiche Radwege gebaut, oft neben grossen Strassen, die bisher
echte Gefahrenpunkte für die Radtouristen waren.
Natürlich
wird die Freude auch heute noch nicht selten getrübt durch
Sandpisten und fehlende Radwege und alt-ehrwürdiges Kopfsteinpflaster
mag nett aussehen, ist aber kein Vergnügen für Radtouristen.
Alles
in allem ist der Nordosten Deutschlands ein Paradies für
Radfahrer - und wird es ganz sicher immer mehr werden, wenn
noch ein bisschen was für die Infrastruktur getan wird. Schon
jetzt gibt es eine Fülle von Strecken, die den Urlaubern geben,
was sie brauchen: Wo sonst können sie so bequem rasten,
wo sonst gibt es derart viele leicht zugängliche Badestellen
an sauberen Gewässern, wo gibt es diese gute Luft und
eine vielfältige Natur.
Und da, wo es an "richtigen" Radwegen noch mangelt, gibt
es zahlreiche gute und trotzdem wenig von Autos befahrene Straßen,
auf denen sich das Land erkunden lässt. Man muss sie nur kennen!
Die
schnelle Entwicklung führt allerdings zu einer lästigen
Nebenerscheinung: Die gedruckten Radwanderkarten (z.B. "BikeLine"
vom Esterbauer-Verlag oder die Karten von "PublicPress"
- die Materialien mit der Sonne) sind z.T. skandalös wenig
aktuell. Insbes. die Hinweise auf Rastmöglichkeiten, als auch
die Sehenwürdigkeiten sind vielfach überholt: Längst
gibt es Neues zu entdecken und längst sind empfohlene Gaststätten,
Herbergen und sogar Ausflugstipps verschwunden! Ärgerlich,
wenn man dann auch noch 6,- oder gar 10,- Euro für so eine
Karte bezahlen musste!
Wir
testen deshalb für Sie "Urlaubs-Strecken" - nicht
nur die Radtouren, die den Anspruch haben, Kopenhagen mit Berlin
oder Moskau mit Paris zu verbinden. Wir schildern Strecken für
den "Durchschnitts-Urlauber", der einfach 'mal 20 oder
30 km auf dem "Drahtesel" unterwegs sein will.
Vor
der Veröffentlichung werden die Touren von uns selbst abgefahren
- deshalb freuen wir uns über Ihre Anregungen (und natürlich
auch Ihre Kritik) an gerlich@netrex.de.
Und deshalb bitten wir um Entschuldigung, dass es nicht schneller
geht - unser Redakteur auch nur zwei Beine ....
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