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Tour 3

Tour 3:
Von Krakow am See 25 Kilometer durch Feld und Wald, vor allem aber durch das landschaftlich sehr reizvolle Tal der "Nebel", mehrere schöne Rastplätze, einige Abschnitte sind etwas schwieriger, aber trotzdem auch für Kinder und ältere Leute.
Diese Tour führt Sie in eines der schönsten Naturrefugien Mecklenburgs, der spektakulärste Abschnitt der Strecke ist auch für Spaziergänger gut erreichbar, die mit dem Auto bis zum Parkplatz an der Nebel anfahren und dann die Strecke in umgekehrter Richtung laufen wollen (Stand Mai 2006)

Wir beginnen diese Tour in Krakow am See. Auch dieses Mal empfehlen wir Ihnen, Ihren Wagen auf dem sehr verkehrsgünstig gelegenen zentralen Parkplatz abstellen, an dem auch "Aldi", "Edeka" und zwei Banken liegen - falls Sie nicht in diesem hübschen Städtchen übernachtet haben. Auf dem Parkplatz ist immer was frei und es sind nur wenige Schritte in die Innenstadt.

Sie fahren zunächst gut einen Kilometer auf dem Radweg an der B103 - das ist die Strasse nach Güstrow - entlang und biegen am "Blechern Krug" nach rechts ab, Richtung Autobahn. Nach nur knapp einem halben Kilometer biegt eine Strasse rechts ab zum Campingplatz.

Die Strasse ist von Schlehen und Obstbäumen gesäumtAllerdings fahren wir nicht auf dasGelände des Campingplatzes, sondern vor dem Tor links. Diese Asphaltstrasse über Seegrube nach Serrahn wird von Autos kaum befahren; Sie haben also etwa 4,5 km angenehme und ruhige Strecke vor sich, oft mit Blick auf den Krakower See. Diese Route ist sehr lieblich; über weite Strecken wird sie von Schlehen gesäumt und ist deshalb besonders Ende April/ Anfang Mai eine Pracht.

Schliesslich überqueren Sie die Nebel; das Flüsschen ist hier schon relativ breit und lädt zur Erfrischung ein. Übrigens können Sie ggf. bis hier auch ganz gut mit dem Wagen fahren und die Tour erst hier mit dem Fahrrad fortsetzen, denn Sie kommen auf dem Rückweg wieder an diese Stelle. Da Sie dann ja auch den Rückweg sparen, wird Ihre Tour dann etwa 13 km kürzer.

Von der Nebel-Brücke fahren Sie aber jetzt nicht weiter Richtung Serrahn, sondern den Fahrweg Richtung Ahrendshagen (er zweigt eigentlich schon 50m vor der Nebelquerung nach links ab, Sie müssen also ein paar Meter zurückfahren). Nur die Autofahrer, die das Nebeldurchbruchstal nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuss erkunden wollen, fahren hier noch 300m weiter bis zum Parkplatz und wandern die Strecke an der Nebel entlang entgegen unserer Wegbeschreibung.

Die Radfahrer aber folgen der Asphaltstrasse nach Ahrendshagen; wo sie schliesslich versperrt ist, halten Sie sich links. Die nächsten knapp zwei Kilometer sind nicht so angenehm zu fahren: Schotter, Lehm und Kopfsteinpflaster ergeben - bunt gemixt - einen sehr unebenen Belag. Dafür werden Sie die Stille der Natur hier sicherlich ohne Autos geniessen. Sollte Ihnen der Weg zu lang werden, können Sie nach schon etwa einem Kilometer rechts zur Wassermühle (ist ausgeschildert) abbiegen; wir empfehlen Ihnen, noch etwas durchzuhalten - auch auf unserer Route kommen Sie zur Wassermühle, aber etwas später. Radfahrer-Gruppen aber könnten sich natürlich teilen: Diejenigen, die den kurzen Weg wählen und die, die noch etwas länger in die Pedale treten wollen. An der Wassermühle können Sie sich dann wieder treffen.

Ein kleines Stückchen später haben Sie noch einmal Gelegenheit, Ihre Entscheidung zu überdenken: Wenn Sie den Weg zur Wassermühle nun doch abkürzen wollen, dann können Sie in die auffällige, uralte und romantische Kastanienallee einbiegen. Dieser Weg ist für Radfahrer ganz akzeptabel.

Unsere Route aber führt immer noch weiter geradeaus, obwohl dieser Weg wirklich wesentlich schlechter ist.

Insgesamt etwa 3 km nach unserer Rast an der Nebelbrücke kommen wir in Ahrendshagen an die grosse Strasse Krakow-Kuchelmiss (= BAB-Auffahrt Krakow). Fahren Sie hier gerade über die Strasse hinweg und dann so ein bisschen nach Gefühl - dann sind Sie nach ca. 200 m auf einer guten und ruhigen Asphaltstrasse ins Dorf Ahrendshagen hinein. Die Strasse schlängelt sich durch dieses idyllische, gepflegte Dorf, an dessen Ortsausgang Sie wiederum die Nebel queren. Hier ist ein sehr angenehmer Rastplatz; auch eine Sitzgruppe - auf dieser Tour leider die erste - ist vorhanden.

Sie sind hier jetzt am Rande eines bedeutenden Naturschutzgebietes. Vielleicht haben Sie Lust, die Fahrräder 'mal stehen zu lassen und zu Fuss (!) 300 oder 400 Meter weit in die Natur hinein zu wandern. Dösen Sie ein wenig in der zauberhaften Landschaft und wenn Sie wieder aufwachen und die Tiere sich an die Störung gewöhnt haben, dann werden Gelbspötter und Rohrsänger, verschiedene Froscharten und viele Schmetterlinge Sie begrüssen. Allen voran natürlich der Kuckuck. Vielleicht - sehr vielleicht - bekommen Sie den Eisvogel zu sehen oder zu hören - es ist ein scharfer und doch feiner Warnlaut. Auch der Fischotter ist hier heimisch, aber natürlich sehr scheu.

Nun aber doch weiter mit dem Fahrrad auf der Strasse nach Koppelow. (Sie umrunden also das nicht befahrbare NSG praktisch auf der Nordseite). Ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster - auch noch bergauf! - und gleich nach den paar Häusern, die schon zu Koppelow gehören, biegen wir nach rechts ab, in einen grossen und festen Feldweg.

Die Nebel - ein naturbelassener Fluss bei Krakow am See

Gut zwei Kilometer zieht sich dieser Fahrweg durch die Felder. Nach rechts hin begleiten Sie über weite Strecken die naturbelassenen Schilf-Flächen des "Tiefen Bruch". Dann plötzlich - nur 100 m bevor Sie wieder zur grossen Strasse kommen - tritt die Nebel wieder an den Weg - sehr eindrucksvoll mit Stromschnellen und umgestürzten Bäumen.

An der Strasse - es ist wieder die Strasse von Krakow zur Autobahn, die wir vor wenigen Kilometern in Ahrendshagen gequert haben - biegen wir nach rechts, fahren ein ganz kurzes Stück auf der Strasse und folgen dann dem Wegweiser "Wassermühle", also nach links. Jetzt beginnt - etwa 13 km nach unserer Abfahrt aus Krakow - das schönste Stück dieser Tour.

Schon nach 200 m können Sie wieder eine grössere Pause machen: Die alte Wassermühle von 1751 - ein technisches Denkmal - kann besichtigt werden, i.d.R. täglich von 10 - 18.00 Uhr. Alternativ wäre ein Besuch der angeschlossenen Restauration möglich.

Rastplatz mit Blick auf den See bei kuchelmissDanach jedenfalls führt der Weg an der Nebel entlang und falls Sie sich Brote mitgenomen haben, werden Sie hier wunderbare Rastplätze im Grünen finden. Schon nach ein paar Hundert Metern erreichen Sie die nächste Nebelbrücke. Früher stand hier ein Schloss und die Brücke war pompös mit Bronzehirschen geziert. Heute ist hier am Rande des ehemaligen Parks ein angenehmes Gelände mit wertvollem alten Baumbestand, mehreren Sitzgruppen und herrlichem Blick auf einen See.

An dieser schönen Stelle dürfen Sie nicht nach links über die Nebelbrücke fahren, sondern nach rechts, Richtung Serrahn (ausgeschildert). Sie können jetzt eine ganze Weile dem "Rundweg" folgen, der mit einem gelben Punkt gekennzeichnet ist und auf eine Initiative von engagierten Bürgern zurückgeht.

Verlandender See

Dieser Weg führt um einen verlandenden Teich herum, in dem - zur richtigen Jahreszeit natürlich nur - Frösche mit ihren nahen Verwandten, den Unken, in einem orchestralen Wettstreit liegen. Gleich danach gabelt sich der Weg - wir fahren rechts. Jetzt gleich erreichen Sie den landschaftlichen Höhepunkt dieser Fahrt, einen traumhaft schönen Teil des Nebeltals.

Der schönste Teil des NebeltalsHier überqueren wir den Fluss auf dem schönen Holzsteg und halten uns am anderen Ufer gleich rechts. Das Hügelgrab hier ist archäologisch sicherlich interessant, aber wenig spektakulär - die Landschaft dafür umso mehr! Einen guten Kilometer weit fahren Sie jetzt an der Nebel entlang, meistens auf einem Hochufer, so dass Sie eine wunderbare Aussicht auf den naturbelassenen Fluss haben.

Unvermittelt treten Sie wieder aus dem Wald und sind an einer Asphaltstrasse, in Sichtweite des Dorfes Serrahn. hier ist der Parkplatz, an dem unsere Fussgänger gestartet sind. Wenn Sie sich hier an der Strasse rechts halten, erreichen Sie also nach 300 m wieder den Rastplatz an der Nebel, an dem wir vor 2 oder 3 Stunden schon einmal eine Pause gemacht haben; von dort geht's zügig auf dem bekannten Weg nach Krakow zurück.

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